Aktueller Hinweis: Bewerbungsphase 19. Jahrgang

Mitte April / Anfang Mai 2024 startet die Bewerbungphase für den 19. KaVoMa-Jahrgang. 
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier

Weiterbildungsmasterstudiengang „Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement"

Der weiterbildende Masterstudiengang "Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement" (KaVoMa) wird seit dem Jahr 2006 von der Universität Bonn in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeboten. Beide Partner sind davon überzeugt, dass gerade die Bildung und Ausbildung eine Schlüsselrolle für die Vorsorge und das Management von Katastrophen spielen.

Click here for the english version (general information about KaVoMa).

 

Kurzvideo über KaVoMa

Trailer zum Masterstudiengang KaVoMa

Stimmen von Studierenden, Alumni und Dozierenden

2006

gestartet

508

Studierende

35

Dozierende

Eckdaten

Logo des Geographischen Instituts der Universität Bonn
© Geographisches Institut der Universität Bonn

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Ein Studienangebot...

...der Universität Bonn in Kooperation mit dem BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Abschluss und Leistungspunkte

„Master of Disaster Management and Risk Governance" (120 ECTS)

Zulassungsbedingungen

  • Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, der im Rahmen eines Hochschulstudiums (Universität oder Fachhochschule) mit mindestens 180 Leistungspunkten erworben wurde
  • Fachspezifische Berufserfahrung in den Bereichen der Katastrophenvorsorge und des Risikomanagements von mindestens 3 Jahren

Lehr- und Lernstruktur

„blended learning" - Kombination von Präsenzwochenenden und nachfolgenden Phasen des Selbststudiums

Studienform

Berufsbegleitende Weiterbildung

Studiendauer

5 - 6 Semester (30 - 36 Monate, inklusive Praxismodul, Anfertigung und Bewertung der Masterarbeit)

Module

Der Masterstudiengang KaVoMa umfasst zwölf aufeinander aufbauende Module. Ausnahmen sind Modul 11 (Masterarbeit) und Modul 12 (Praktikum), die jederzeit absolviert werden können.

Informationen zu den einzelnen Modulen und den jeweiligen Prüfungsformaten  finden Sie im Modulhandbuch

Prüfungsordnung

Detaillierte Informationen zu den Prüfungsmodalitäten können Sie der Prüfungsordnung entnehmen. 

Praktikum

Mit dem „Praxismodul" können außerhochschulische Praxiserfahrungen z.B. in Form eines schon geleisteten Praktikums, beruflicher Tätigkeiten oder eines qualifizierten Ehrenamts aus dem Themenfeld des Studiengangs mit Leistungspunkten belegt werden. Die Studiendauer verkürzt sich entsprechend der Anrechnung (bis zu 9 Monate).

Unterrichtssprache

  • Deutsch
  • Fachliteratur teilweise in größerem Umfang in englischer Sprache

Beginn

Jeweils zum Wintersemester

Bewerbungsfrist

15. Juli

Veranstaltungsort

Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler, vereinzelt finden Veranstaltungen auch an der Universität Bonn statt

Studiengebühren

11.500 Euro

plus Kosten für die Anfahrt zum Veranstaltungsort BABZ sowie Verpflegung und Unterkunft dort. Gegenwärtig werden außerdem 100 Euro pro Semester durch das Studierendenwerk Bonn auch für Weiterbildungsstudierende erhoben.

Aktuelle Nachrichten
Studiengangsleiter Prof. Dr. Lothar Schrott ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des BBK

Am 26. Januar 2024 versammelte sich der neue wissenschaftliche Beirat des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu seiner konstituierenden Sitzung im Hotel Königshof in Bonn. Bestehend aus zwölf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, wird dieser Beirat fortan die Arbeit des BBK unterstützen und das Amt in seinen Aufgaben aus wissenschaftlicher Perspektive beraten – unter ihnen ist auch Studiengangsleiter von KaVoMa, Prof. Dr. Lothar Schrott.

BBK-Präsident Ralph Tiesler als auch Dr. Tobias Plate, der als Vertreter des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) dem Beitrat beisitzt, dankten den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihre Beteiligung.

„Mit Ihrer Expertise helfen Sie uns, den Bevölkerungsschutz auf hohem, wissenschaftlich fundiertem Niveau weiterzuentwickeln. Von daher blicke ich gespannt auf Ihre Beratung - insbesondere zu der Frage, wie wir den gegenwärtigen Herausforderungen im Bevölkerungsschutzes möglichst effizient durch die Arbeit des BBK begegnen können.“, betonte BBK-Präsident Ralph Tiesler.

Der Beirat wird künftig zweimal im Jahr zusammenkommen mit dem Ziel Erkenntnisse aus der Wissenschaft vorzustellen und in Bezug auf den Bevölkerungsschutz und das BBK zu diskutieren. Ebenso wird sich der Beirat aus wissenschaftlicher Perspektive kritisch-konstruktiv mit den Aufgabenwahrnehmungen des Bundesamtes auseinandersetzen.

Mehr Informationen zum wissenschaftlichen Beirat des BBK sowie zu den Mitgliedern finden Sie hier.

Podiumsdiskussion „Bonn – Vorreiter im Katastrophenrisikomanagement?“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mittwochs im GIUB“ (Alfred-Philippson-Hörsaal, Geographisches Institut der Universität Bonn), diskutierten Prof. Dr. Lothar Schrott und Regina Fleischmann (Wissenschaftliche Koordinatorin von KaVoMa) am 22. November 2023 mit Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Bevölkerungsschutz und Risikomanagement.  

Podiumsgäste waren:

-        Jochen Stein (Leiter von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Stadt Bonn)

-        Julia Höller (Landtagsabgeordnete der GRÜNEN in NRW, Sprecherin für Innenpolitik)

-        Kathrin Stolzenburg (Referatsleiterin im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)

-        Ronja Winkhardt-Enz (Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e.V.)

-        Dr. Peter Billing (ehemals EU-Kommission)

Im Zentrum stand die Frage, welche Chancen und Herausforderungen sich für die Stadt Bonn ergeben, eine Vorreiterrolle im Bereich des Katastrophenrisikomanagements einzunehmen. Prof. Dr. Lothar Schrott eröffnete die Veranstaltung mit Blick auf die vier Phasen des Katastrophenrisikokreislaufs (Prävention, Vorbereitung, Bewältigung und Wiederaufbau) und hob die Bedeutung des "Bonner Netzwerks für Internationalen Katastrophenschutz und Risikomanagement" hervor. Dieses Netzwerk wurde 2017 mit dem Ziel gegründet, den Austausch und die Vernetzung der im Bereich Katastrophenschutz und Risikomanagement tätigen Akteure am Standort Bonn zu stärken.

Während der Podiumsdiskussion erläuterten die Expert*innen, was Katastrophenrisikomanagement ganz konkret für Ihre jeweilige Organisation heißt und wie dieses umgesetzt wird. Dabei wurden auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene Themen wie die Erstellung von Notfallplänen, Bevölkerungswarnungen über die WarnApp NINA oder andere Medien sowie das EU-Katastrophenschutzverfahren diskutiert.

Im weiteren Verlauf sind die Beteiligten auf Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe in den jeweiligen Organisationen eingegangen. Inwieweit kann in der Politik beispielsweise eine gewisse langfristige Strategie im Katastrophenrisikomanagement garantiert werden? Welche Herausforderungen gibt es im Bereich der Bildung? Welche Herausforderungen gibt es seitens der Berufsfeuerwehr Bonn in Bezug auf den Klimawandel und damit einhergehende Extremereignisse? Wo gibt es in der Region Bonn noch „Luft nach oben“, wenn es um die Zusammenarbeit mit der EU im Bereich Katastrophenrisikomanagement geht? Trotz vielfältiger Herausforderungen zeichnete sich ein sehr optimistisches Bild für den Standort Bonn ab. Die Vernetzung von Akteur*innen über die nationalen Grenzen hinweg sowie die Förderung der Ausbildung zukünftiger Fach- und Führungskräfte wurden als wichtige Chancen herausgestellt. Positiv wurde auch bewertet, dass die fraktionsübergreifende Zusammenarbeit in der Landespolitik die Notwendigkeit einer verstärkten Katastrophenvorsorge anerkennt, wobei die konkrete Umsetzung regelmäßig Gegenstand von Debatten ist.

Vor dem Hintergrund von kaskadierenden Risiken und multiplen Krisen, wurde zum Schluss der Diskussion der Blick auf das Jahr 2030 gerichtet (im Jahr 2030 endet das internationale Sendai-Rahmenwerk für Katastrophenvorsorge). Wo werden die jeweiligen Organisationen im Jahr 2030 stehen? Wie wird sich Künstliche Intelligenz im Bildungsbereich des Bevölkerungsschutzes widerspiegeln? Wie sieht eine Vision für ein nachhaltiges Katastrophenrisikomanagement für das Land NRW im Jahr 2030 aus? Welchen Beitrag kann beispielsweise das EU-Projekt EUMA („Creating an EUropean Higher Education Network for MAster’s Programmes in Disaster Risk Management“) leisten? Neben den Potenzialen der Digitalisierung und der Nutzung Künstlicher Intelligenz wurden auch Themen wie die bessere Einbindung von Spontanhelfenden diskutiert. Auch das EU-Projekt EUMA wurde als vielversprechend eingestuft, um europäische Bildungsinstitutionen im Bereich des Katastrophenrisikomanagements stärker zu vernetzen und damit die Qualität der Ausbildung zu erhöhen.

Anschließend hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen direkt an die Podiumsgäste zu richten. Zum Ende der Veranstaltung wurde zu Brezeln und Kaltgetränken eingeladen und es bot sich die Gelegenheit zu einem regen Austausch von Ideen und Kontakten.


 

Start des 18. KaVoMa-Jahrgangs: Wir heißen 33 neue Studierende willkommen

Am 06. Oktober 2023 startete der nunmehr 18. Jahrgang des weiterbildenden Masterstudiengangs "Katastrophenvorsorge und -management" (KaVoMa) ins Studium und KaVoMa damit in seine Volljährigkeit.  

Die Begrüßungsveranstaltung fand im Geozentrum der Universität Bonn statt. Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler, Studiengangsleiter Prof. Dr. Lothar Schrott sowie Kathrin Stolzenburg, ebenso vom BBK, begrüßten die 33 neuen Studierenden.

Im Anschluss hielt Ralph Tiesler einen Keynote-Vortrag zum Thema „Nationales Krisenmanagement und seine Entwicklungspotenziale“ und die Studierenden erhielten vertiefende Informationen zum Studiengang. 

Beim Get together im Roten Saal des Geographischen Instituts hatten die Studierenden danach die Möglichkeit sich bereits etwas kennenzulernen bevor es zum Lehrveranstaltungsort, der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ), ins nahelegegende Ahrtal weiterging.

In den darauffolgenden Tagen wurde hier mit Modul 1 „Grundlagen und Begriffe der Katastrophenvorsorge und des Katastrophenmanagements“ ein erster inhaltlicher Grundstein gelegt. Neben den Themen „Gefahr und Risiko“ wurden auch die Themen „Verwundbarkeit und Resilienz“ präsentiert und diskutiert.

Ein "Herzliches Willkommen" an unsere neuen Studierenden - wir wünschen ein interessantes und gutes Studium!

KaVoMa is now connecting at European level

A consortium of 7 European universities and higher education institutes has received funding to promote a network of postgraduate programs in the field of disaster risk and crisis management. The European Commission accepted the EUMA-Project proposal ("Creating an EUropean Higher Education Network for MAster’s Programmes in Disaster Risk Management") for a two-year grant. The project consortium consists of universities from Vienna/Austria, Bonn/Germany, Pisa/Italy, Alés/France, Tallinn/Estonia, Dublin/Ireland and Twente/Netherlands and is coordinated by Prof. Dr. Thomas Glade from the University of Vienna (UNIVIE). The start of the project is on 01.01.2024.
 
Prof. Dr. Lothar Schrott, head of the postgraduate master's program "Master of Disaster Management and Risk Governance" at the University of Bonn in cooperation with the Federal Office of Civil Protection and Disaster Assistance (BBK) is one of the key partners in this consortium.

The aim of the project is to strengthen the network of postgraduates and advance the professionalization of civil protection through a Europe-wide knowledge exchange with high-ranking international seminars, summer schools and scientific publications.

The target group is primarily students in postgraduate degree programs in the field of disaster risk management in governmental and private institutions or aid organizations. European cooperation aiming at mutual learning and knowledge exchange is of increasing importance in the field of disaster risk management at university level. The heat waves, devastating forest fires, and floods of recent weeks in Europe and other parts of the world forcefully remind us of the dramatic effects of climate change. They vividly demonstrate that disasters can reach a magnitude to which individual countries can no longer respond adequately and require international assistance. Mutual learning and transnational knowledge exchange is essential, as devastating forest fires and other extreme weather situations are advancing in more northern latitudes as well. 

Unser Kooperationspartner

BBK
© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Seit 2004 nimmt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat wichtige Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe wahr.

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