Weiterbildungsmasterstudiengang „Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement"

Der weiterbildende Masterstudiengang "Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement" (KaVoMa) wird seit dem Jahr 2006 von der Universität Bonn in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeboten. Beide Partner sind davon überzeugt, dass gerade die Bildung und Ausbildung eine Schlüsselrolle für die Vorsorge und das Management von Katastrophen spielen.

Kurzvideo über KaVoMa

Katastrophenvorsorge und -management studieren

Stimmen von Studierenden, Alumni und Dozierenden

2006

gestartet

474

Studierende

36

Dozierende

Eckdaten

Logo des Geographischen Instituts der Universität Bonn
© Geographisches Institut der Universität Bonn

 Click here for the english version (general information about KaVoMa).

Ein Studienangebot...

...der Universität Bonn in Kooperation mit dem BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe).

Abschluss und Leistungspunkte

„Master of Disaster Management and Risk Governance" (120 ECTS)

Zulassungsbedingungen

  • Ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss, der im Rahmen eines Hochschulstudiums mit mindestens 6-semestriger Regelstudienzeit erworben wurde
  • Fachspezifische Berufserfahrung in den Bereichen der Katastrophenvorsorge und des Risikomanagements von mindestens 3 Jahren

Lehr- und Lernstruktur

„blended learning" - Kombination von Präsenzwochenenden und nachfolgenden Phasen des Selbststudiums

Studienform

Berufsbegleitende Weiterbildung

Studiendauer

5 - 6 Semester (30 - 36 Monate, inklusive Praxismodul, Anfertigung und Bewertung der Masterarbeit)

Praktikum

Mit dem „Praxismodul" können außerhochschulische Praxiserfahrungen z.B. in Form eines schon geleisteten Praktikums, beruflicher Tätigkeiten oder eines qualifizierten Ehrenamts aus dem Themenfeld des Studiengangs mit Leistungspunkten belegt werden. Die Studiendauer verkürzt sich entsprechend der Anrechnung (bis zu 9 Monate).

Unterrichtssprache

  • Deutsch
  • Fachliteratur teilweise in größerem Umfang in englischer Sprache

Beginn

Jeweils zum Wintersemester

Bewerbungsfrist

15. Juli

Veranstaltungsort

Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung (BABZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler, vereinzelt finden Veranstaltungen auch an der Universität Bonn statt

Studiengebühren

10.500 €

plus Kosten für die Anfahrt zum Veranstaltungsort BABZ sowie Verpflegung und Unterkunft dort. Gegenwärtig werden außerdem 100 € pro Semester durch das Studierendenwerk Bonn auch für Weiterbildungsstudierende erhoben.

Aktuelle Nachrichten
Internationaler Tag der Katastrophenvorsorge

Der 13. Oktober ist der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge!

Dieser Tag ruft alle Bürger*innen und Regierungen dazu auf, sich am Aufbau katastrophenresilienteren Gemeinschaften und Nationen zu beteiligen.

Wie kann Bildung zum Aufbau von katastrophenresilienteren Gemeinschaften und Nationen beitragen? Wir vom Masterstudiengang „Katastrophenvorsorge und –management“ (KaVoMa) sind davon überzeugt, dass gerade die Bildung eine Schlüsselrolle für die Vorsorge und das Management von Katastrophen spielt.

In unserem Interview mit Thomas Mitschke (Leiter der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung, BBK) und Kathrin Stolzenburg (Leiterin des Referats „Grundlagen der Aus- und Fortbildung, Qualitätsmanagement", BBK) geht es daher um die Rolle der Bildung in der Stärkung der Katastrophenvorsorge.

Link zum Interview: https://www.youtube.com/watch?v=c0GT9L0r5j0

Start des 17. KaVoMa-Studiengangs: 36 neue Studierende

Am 07. Oktober 2022 ist der nunmehr 17. Jahrgang des weiterbildenden Masterstudiengangs „Katastrophenvorsorge und –management“ (KaVoMa) ins Studium gestartet.

Die Begrüßungsveranstaltung fand im Geozentrum der Universität Bonn statt. Studiengangsleiter Prof. Dr. Lothar Schrott sowie Kathrin Stolzenburg vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe begrüßten die 36 neuen Studierenden.

Im Anschluss hielt Dr. Michael Hagenlocher von der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS) einen Keynote-Vortrag zum Thema „Understanding and managing cascading and systemic risks: lessons learnt from recent events“.

Beim „Get together“ im Roten Saal des Geographischen Instituts hatten die Studierenden die Möglichkeit sich bereits etwas kennenzulernen und auszutauschen bevor es dann zum Lehrveranstaltungsort, der Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung, im Ahrtal weiterging. In den darauffolgenden Tagen wurde mit Modul 1 „Grundlagen und Begriffe der Katastrophenvorsorge und des Katastrophenmanagements“ ein erster inhaltlicher Grundstein gelegt. Neben den Themen „Gefahr und Risiko“ wurden auch die Themen „Verwundbarkeit und Resilienz“ präsentiert und diskutiert.

Ein "Herzlich Willkommen" an unsere neuen Studierenden - wir wünschen ein interessantes und gutes Studium!

Vorstellung von KaVoMa-Masterarbeiten in der BABZ-Ringvorlesung

Im Rahmen der BABZ-Ringvorlesung werden demnächst einige abgeschlossene KaVoMa-Masterarbeiten vorgestellt. Die Ringvorlesung findet immer montags um 16 Uhr via WebEx statt.

Die KaVoMa-Masterarbeiten haben eine enorm hohe gesellschaftliche und anwendungsbezogene Relevanz, die wir gerne stärker in die Praxis transportieren und der Breite zugänglich machen möchten. Dies führt grundlegend auch zu einer stärkeren Inwertsetzung der KaVoMa-Masterarbeiten.

 

Anstehende Termine:

19.09.2022: Selbstschutz und Selbsthilfe bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren - ein internationaler Vergleich mit Schwerpunkt Deutschland / Kanada (Jonas Jost, Alumnus 13. Jahrgang)

04.10.2022: Autarke Möglichkeiten der Dekontamination von Bundeseinheiten bei chemischen und biologischen Gefahren am Beispiel der Analytischen Task Force (Karsten Krug, Alumnus 14. Jahrgang)

10.10.2022: War in Ukraine - The German Civil Defence Concept put to the Test (Christian Buscham, Alumnus 13. Jahrgang)

10.10.2022: Lessons learned. Katastrophenmedizinische Einsätze im internationalen Vergleich (Theresa Berthold, Alumna 12. Jahrgang)

17.10:2022: Risikobasiertes Modell zur Analyse des Funktions- und Personalbedarfs im nationalen Maritim Rescue Coordination Centre (Sven Ohrem, Alumnus 13. Jahrgang)

17.10.2022: Die sozialräumliche Differenzierung vulnerabler Gruppen: Ein Schlüssel zur Beurteilung psychosozialer Lagen im Notfall- und Krisenmanagement (Dr. Thomas Poschkamp, Alumnus 13. Jahrgang)


Genauere Informationen, eventuelle Verschiebungen und die Einwahldaten finden Sie hier.

Zweiter Webtalk zur Katastrophenvorsorge

Gerne möchten wir Sie zum zweiten Vortrag im Rahmen der Reihe „Webtalk zur Katastrophenvorsorge“ am Freitag, den 23. September 2022 um 18:00 Uhr via ZOOM einladen.

Thema: Die Deutsche Strategie zur Stärkung der Resilienz gegenüber Katastrophen – Entwicklung und Ausblick

 

Mehr Informationen finden Sie im Ankündigungsposter.

Hier können Sie sich für den Vortrag registrieren – im Anschluss bekommen Sie die ZOOM-Zugangsdaten zugeschickt.

 

Der Webtalk ist aus dem Masterstudiengang „Katastrophenvorsorge und –management“ (Universität Bonn in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) heraus entstanden und richtet sich an alle Interessierten im Bereich der Katastrophenvorsorge und des Katastrophenmanagements.

Wir möchten mit dieser Webtalk-Reihe das Interesse an den Themengebieten Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement weiter erhöhen, den Austausch untereinander ermöglichen sowie die Entstehung von weiteren fachlichen Kontakten fördern.

 

Gerne können Sie die Ankündigung auch an weitere Interessierte weiterleiten!

Unser Kooperationspartner

BBK
© Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Seit 2004 nimmt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern und für Heimat wichtige Aufgaben im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe wahr.

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