Zweite Reakkreditierung von KaVoMa ohne Auflagen

Das Gutachtergremium hat ein gutes Bild vom Studiengang erhalten. Dieser weist ein ausgereiftes Konzept auf und wurde seit der letzten Akkreditierung positiv weiterentwickelt. Insbesondere wurde die in der ersten Reakkreditierung geforderte Erweiterung auf 120 Leistungspunkte sinnvoll umgesetzt.
Deutlich wurde, dass eine gute Betreuung der Studierenden erfolgt und ein enger Kontakt zu den Studierenden besteht. Mit den Befragungen und den Feedback-Gesprächen werden Maßnahmen zur Qualitätssicherung sorgfältig und zielgerichtet durchgeführt. Anhand der Ergebnisse konnte insbesondere auch belegt werden, dass die Studierenden die im Studium erworbenen Kompetenzen beruflich umsetzen können, was auch die befragten Alumni bestätigten.
Mit den Planungen zur Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats und den Gesprächen mit Hochschulen im Ausland wurden sinnvolle Initiativen gestartet, in denen auch das Gutachtergremium Potenziale zur weiteren Entwicklung des Studiengangs sieht.

Bonner Netzwerk für Internationalen Katastrophenschutz und Risikomanagement nun mit eigener Webseite

Zur Förderung der Vernetzung und des Austausches der in Bonn ansässigen nationalen und internationalen Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Privatwirtschaft wurde im Jahr 2017 das Bonner Netzwerk Internationaler Katastrophenschutz und Risikomanagement gegründet.

Prof. Dr. Lothar Schrott im Interview mit PHOENIX "Wenn die Katastrophe kommt - ist Deutschland vorbereitet?"

Die Corona-Pandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt. Dabei stellte sich auch heraus, dass Deutschland zu Beginn darauf nicht gut vorbereitet war. Es fehlte an Krankenhauskapazitäten und an medizinischer Schutzausrüstung. Das Technische Hilfswerk, THW, und die Bundeswehr mussten vor allem bei der Logistik aushelfen.

Doch wie sieht es bei anderen möglichen Katastrophen aus? Was passiert, wenn plötzlich Blackouts, Cyberangriffe, Chemieunfälle oder auch klimatisch bedingte Katastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Felsstürze passieren? Welche Rettungsmaßnahmen greifen dann? Wie können sich die Menschen davor schützen? Und welche Vorsorge ist möglich?

Die Phoenix-Reporterinnen Inge Swolek und Anna Sigrist haben recherchiert: Dabei sprachen sie mit dem Leiter der Kölner Feuerwehr Christian Miller und mit dem Geographie-Professor Lothar Schrott von der Universität Bonn.

KaVoMa-Student Dirk Engstenberg im Interview mit dem General Anzeiger

Dirk Engstenberg ist Kreisbrandmeister im Rhein-Sieg-Kreis. Die 109 Feuerwehreinheiten im Kreis haben die Corona-Krise bis jetzt gut gemanagt. Nur zwei Löschgruppen waren für wenige Tage nicht einsatzbereit.

Interview mit KaVoMa-Alumnus und -Dozent Dr. Johannes S. Schad

Aktuell haben sich viele Aufgabenfelder aufgrund der Pandemie verschoben, oder sind neu entstanden. Diese neuen Aufgaben haben auch neue Herausforderungen mit sich gebracht. So auch für Dr. Johannes S. Schad, der als Facharzt für Chirurgie und LNA am Deutschen Institut für Katastrophenmedizin Tübingen, an verschiedenen Tätigkeiten im CoVid-19 Szenario beteiligt ist.

KaVoMa-Dozent Prof. Dr. Walter Bruchhausen erhält Stiftungsprofessur für "Global Health"

Prof. Dr. Walter Bruchhausen leitet die neue Abteilung für „Global Health“ am Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Universitätsklinikums Bonn. Ermöglicht wird die Professur von der Dr. Hans Riegel-Stiftung, die auch das Gesamtstudienprogramm fördert. Im Rahmen der Stiftungsprofessur geht es dem 56-jährigen Mediziner und Theologen vor allem um eine richtige Sicht auf die globalen Gesundheitsprobleme und mögliche Lösungsansätze: „Die aktuelle Corona-Krise zeigt zur Genüge, dass wir Krankheitsbekämpfung grenzüberschreitend betrachten und angehen müssen.“ Seine bisherigen Forschungsschwerpunkte waren interkulturelle und anthropologische Medizinethik, Zusammenspiel von Medizin und Religion sowie die Geschichte der Medizin in Afrika. Erfahrungen in der medizinischen Not- und Entwicklungshilfe sammelte Prof. Bruchhausen unter anderem Mitte der 1990er Jahre in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Als junger Arzt war er dort für den Malteser Hilfsdienst tätig. Nach fast zehn Jahren an der Uniklinik der RWTH Aachen und anschließend an der Uniklinik Köln kehrt Prof. Bruchhausen jetzt wieder nach Bonn zurück, wo er zuvor seit 1997 am damaligen Medizinhistorischen Institut des Universitätsklinikums Bonn tätig war.

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