KaVoMa-Dozent Prof. Dr. Harald Karutz hat Merkblätter zum Thema Covid-19 und PSNV veröffentlicht

Die aktuelle Lage stellt auch die Akteure und Systeme der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) vor eine besondere Herausforderung. So scheint nicht nur fraglich, wie Psychosoziale Akuthilfe nach einem Individualnotfall weiterhin sichergestellt werden kann. Insbesondere gilt es zu überlegen, welche konkreten Angebote und Maßnahmen der PSNV in dieser speziellen Situation sinnvoll sind. Vor diesem Hintergrund habe ich zwei Merkblätter erstellt: Das eine bezieht sich auf Psychosoziale Akuthilfen (PSNV-B), das andere bezieht sich auf „Hilfen für Helfer“, insbesondere auch auf die im Gesundheitswesen tätigen Menschen (PSNV-E).

Interview mit ehemaliger KaVoMa-Dozentin Frau Dickmann zu Risikokommunikation

Hamsterkäufe sind das Ergebnis mangelhafter Risikokommunikation, sagt Expertin Petra Dickmann. Soziale Folgen der Epidemie blende man bislang vollkommen aus.

Interview mit Prof. Dr. Lothar Schrott zu Gefahren durch Permafrostdegradation

Spektakuläre Eisabbrüche in der Antarktis oder die tauenden Gletscher in den Alpen schaffen es immer wieder in die Nachrichten. Dass den Bewohnern der Hochgebirge und der Subarktis
in Kanada oder Sibirien der Boden unter den Füßen wegtaut und dabei riesige Mengen Treibhausgase freisetzt, wird erst seit Kurzem breiter wahrgenommen. Der Bonner Professor Lothar Schrott forscht schon seit drei Jahrzehnten über Permafrost. Im Gespräch mit Martin Wein zieht er ein ernüchterndes Fazit.

EU-Kommissar hält Keynote-Vortrag im Rahmen der Begrüßungsveranstaltung von KaVoMa

Christos Stylianides, EU-Kommissar für Humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, war am 04. Oktober 2019 zu Gast am Geographischen Institut der Universität Bonn.

Im Rahmen der Begrüßungsveranstaltung des 14. KaVoMa-Jahrgangs hielt Christos Stylianides einen Keynote-Vortrag zum Beitrag der EU zur Stärkung des europäischen Katastrophenschutzes. Vor seinem Vortrag begrüßte der EU-Kommissar ausdrücklich den 14. Jahrgang des Weiterbildungsmasterstudiengangs „Katastrophenvorsorge und –management“ (KaVoMa), der an diesem Tag sein Studium aufgenommen hat: „There could not be a better opportunity for me to visit the University of Bonn, than to open this year’s Master’s Programme in Disaster Prevention and Disaster Management. I would like to congratulate Germany and the University of Bonn for investing in education on disaster prevention and disaster management.“

KaVoMa Studentin Jessica Kühnle über Tätigkeit für die Welthungerhilfe

Menschliche Hilfe statt Hörsaal: Jessica Kühnle und Alina Behrens sind für die Welthungerhilfe an der türkisch-syrischen Grenze und in Burkina Faso unterwegs.

Jessica Kühnle ist als Kommunikationsbeauftragte der Welthungerhilfe für die Türkei, Syrien, den Libanon und den Irak unterwegs. In Krisengebieten, in denen humanitäre Hilfe durch Angriffe und Entführungen mitunter auch zum persönlichen Risiko werden kann.

Abschlussbericht der Veranstaltungsreihe: „Internationaler Katastrophenschutz und Risikomanagement“

Seit Oktober 2018 haben im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe 19 Vorträge/Podiumsdiskussionen stattgefunden, in denen zahlreiche Akteure die vielfältigen Tätigkeits- und Forschungsfelder zum Katastrophenschutz und Risikomanagement vorgestellt haben.

Beispielsweise referierten VertreterInnen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über die Kohärenz von internationalen Rahmenabkommen (Sendai Framework, Paris Agreement, Sustainable Development Goals). Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) stellte ihre weltweiten Projekte im Katastrophenrisikomanagement vor. In einer Podiumsdiskussion tauschten sich Studierende, Dozierende und Alumni des weiterbildenden Masterstudiengangs „Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement“ (KaVoMa) über lebenslanges Lernen, Interdisziplinarität im KaVoMa-Studiengang und ihre Erfahrungen aus.

Extremwetter und Cyberangriffe - Christoph Unger (BBK-Präsident) im Interview

Extremwetter und Cyberangriffe: Wie gerüstet sind wir für den Katastrophenfall?
Hitze und Trockenheit – noch bevor der Sommer richtig begonnen hat, zeigen sich schon Extremwetterlagen. Und nicht nur die beschäftigen die Experten des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Drohen in unserer technisierten Welt Gefahren, auf die wir nicht gut genug vorbereitet sind?

"Wissensmanagement im Bevölkerungsschutz" veröffentlicht

Im Projekt zum Atlas der Verwundbarkeit und Resilienz hat sich in Workshops mit Anwendern ergeben, dass es einen großen Bedarf an besserem Wissensaustausch gibt. Viel Wissen existiert schon, wird aber nach einem Krisenereignis nicht aufgearbeitet, dokumentiert oder mit anderen geteilt; sei es innerhalb einer Institution oder zwischen Anwendern und allen Akteuren. In diesem neuen Band werden Inhalte und Anforderungen an ein Wissensmanagement im Bevölkerungsschutz dargestellt. Diese Erkenntnisse sind der Anstoß zu weiterer überfachlichen Zusammenarbeit, die mit dem Vorhaben AtlasVR weiter künftig fortgeführt werden soll.

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