Verwundbarkeit und Kritikalität des Bildungswesens in Deutschland
Krisensituationen in Bildungseinrichtungen wirken sich nicht allein auf die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, Lehrkräfte oder Mitarbeitenden dieser Institutionen aus. Eltern und – im Rahmen von Kaskadeneffekten – auch das gesamte soziale und berufliche Umfeld von Familien sind ebenso betroffen. Zudem sind das gemeinsame Lernen und der soziale Kontakt in Kindertagesstätten und Schulen unersetzlich. Nicht nur die noch andauernde Corona-Krise hat die Kritikalität und Verwundbarkeit des Bildungswesens in Deutschland deutlich gemacht. Ebenso hat die verheerende Flutkatastrophe im Sommer 2021 gezeigt, dass auch Extremwettereignisse zu einer massiven, langfristig anhaltenden und großflächigen Beeinträchtigung des Bildungswesens führen können. So waren im Katastrophengebiet rund 150 Schulen so stark beschädigt, dass in Ihnen auf absehbare Zeit nicht unterrichtet werden kann. Vor diesem Hintergrund hat die Medical School Hamburg im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe die nun vorliegende Pilotstudie durchgeführt. Dabei wurde untersucht, inwiefern das Bildungswesen als eine Kritische Infrastruktur betrachtet werden könnte bzw. aus Sicht der Autorinnen und Autoren gar sollte.
WDR-Beitrag "Pulverfass Vulkaneifel" mit KaVoMa-Dozent Prof. Dr. Klaus Reicherter
Die Vulkaneifel: Geboren aus dem Feuer der Erde, geprägt vom Wasser aus vulkanischen Tiefen. Über hunderttausende Jahre wüteten hier unbändige vulkanische Kräfte und formten eine einzigartige Landschaft, bis schließlich vor mehr als10.000 Jahren die Vulkane zur Ruhe kamen. Aus der erkalteten Lava und vulkanischer Asche entstand die heutige Vulkaneifel. KaVoMa-Dozent Prof. Dr. Klaus Reicherter ist zu sehen: ab Minute 10:30 und ab Minute 40:35
Lernen aus Katastrophen - die Flut in Westdeutschland
(Abendvortrag von Studiengangsleiter Prof. Schrott)
Studiengangsleiter Prof. Schrott ist Studiogast bei Planet Wissen "Katastrophenschutz - Wie reagieren wir richtig?"
In Katastrophensituationen gilt es schnell und besonnen zu handeln. Wie arbeiten Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich in Gefahr begeben, um zu retten?
Filmbeitrag der Deutschen Welle: "Klimakrise Global - Was tun gegen die Flut" mit Prof. Lothar Schrott
Weltweit nehmen Wetterextreme zu. Steigende Meeresspiegel und Starkregen führen zu verheerenden Fluten. Die meisten Forscher sind sich einig: Es sind Folgen des Klimawandels. Was aber können die Menschen tun, um sich dagegen zu schützen?
Nach der Flutkatastrophe: Wie der Wiederaufbau im Ahrtal vorangeht (heute journal)
Lothar Schrott kennt das Ahrtal als Privatmann von vielen Wanderungen – jetzt ist der Geographie-Professor und Katastrophenforscher der Uni Bonn mit Studierenden hier, um die Ursachen der verheerenden Flutkatastrophe zu erkunden. Seiner Expertise nach müssten die Behörden am Oberlauf des Flusses zukünftig über Überflutungsflächen und Regenrückhaltebecken nachdenken und am Unterlauf vermehrt Hochwasserschutz installieren.Ganz wichtig für den Wissenschaftler: Ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Wiederaufbau muss her, nicht nur schnell, sondern auch nachhaltig. "Man muss aus den Fehlern lernen. Das Ahrtal der Zukunft könnte ein Pilotprojekt sein, wie man idealerweise vorsorgende Maßnahmen in der Fläche umsetzt", betont Professor Schrott, "um das Ahrtal wieder lebens- und liebenswert zu machen." Das aber wird wohl noch sehr lange ein Wunschtraum bleiben.
SWR2-Interview - Debatte über eine Verbesserung der Katastrophenvorsorge
Vor einer Sitzung des Innenausschusses im Bundestag zur Katastrophenvorsorge mahnt der Experte Prof. Lothar Schrott, die Mittelgebirge stärker in den Blick zu nehmen.
"Bildung ist der Schlüssel der Katastrophenvorsorge" (Beitrag in der WAZ)
Städte müssen hochwassertauglich werden, fordern Experten. Bauten, Landschaften und Flussgebiete sollten daher jetzt neu gestaltet werden.
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