One
 
Two
Sehen Sie hier ein Kurzvideo über KaVoMa

Uni Bonn TV

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenangebote werden intern an KaVoMa-Studierende und -Alumni  geschickt. Hinweis für Arbeitgeber und Interessierte siehe Stellenangebote.


 
Sie sind hier: Startseite Workshop des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“

Workshop des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“

„Integrative Sicherheitsforschung – Herausforderungen und Lösungsansätze am Beispiel von Katastrophenmanagement und Kritischen Infrastrukturen“

Kurzübersicht
Art des Termins
  • Workshop
Wann 05.02.2018 12:00 bis
06.02.2018 15:30
Wo Technische Hochschule Köln, Ingenieurwissenschaftliches Zentrum (IWZ), Campus Deutz, Betzdorfer Str. 2, 50679 Köln
Termin übernehmen vCal
iCal

 Dieser Workshop richtet sich an alle Forscher*Innen der zivilen Sicherheitsforschung, die durch ihre Forschungsprojekte mit den Chancen, Risiken, dem Ertrag und dem Aufwand von inter- oder transdisziplinärer Forschung in Kontakt gekommen sind. Du kannst für Deine Forschung oder Dein Forschungsprojekt kaum Nutzen durch Interdisziplinarität erkennen? Oder siehst Du gerade in der interdisziplinären Ausrichtung eine Chance auf neue Erkenntnisse? Beide Seiten sind herzlich eingeladen, denn wir wollen in diesem Workshop ein möglichst differenziertes Bild inter- und transdisziplinärer ziviler Sicherheitsforschung entwickeln.

Zivile Sicherheitsforschung ist sehr komplex und vielseitig und sollte - so der normative Anspruch - der Diversität von Stakeholdern, Disziplinen und Projekten gerecht werden. Um Sicherheit herzustellen, muss dieses Forschungsfeld Unsicherheiten erkennen, um reaktiv und prospektiv zu agieren. Sie ist auf Impulse aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ebenso angewiesen wie auf Lösungsstrategien aus der Wissenschaft, seien es technische Innovationen oder Beiträge aus Ethik, Soziologie, Politikwissenschaft oder aus juristischer Expertise. Gemeinsamer Nenner der Akteure ist der Schutz der Unversehrtheit der Bevölkerung, ihrer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte und von Kritischen Infrastrukturen durch Bedrohungen wie, Kriminalität, Krankheit und Katastrophen. Sicherheitsforschung ist eine Art Brennglas gesellschaftlicher Wirklichkeit: Im besten Falle bündeln sich in Ihr Interessen und Kompetenzen unterschiedlichster wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, politischer und ziviler Akteure, die ihrerseits auf unterschiedlichen Ebenen involviert sind. 

Ziel des Workshops ist es, dass wir Nachwuchswissenschaftler*Innen Herausforderungen und Lösungsansätze einer inter- und transdisziplinären Zusammenarbeit in der Sicherheitsforschung anhand von konkreten Themenbeispielen diskutieren. Dabei richtet sich das Augenmerk nicht nur darauf, wie die in der Sicherheitsforschung beteiligten Stakeholder (betroffene Bürger*innen, Behörden, privatwirtschaftliche Betriebe, NGOs etc.) nachhaltig miteinander kooperieren können und Ihre Interessen mit den Erkenntnissen der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen zusammen gebracht werden können, sondern auch wie alle beteiligten Akteure über eine Kooperation voneinander profitieren können.

Um den reinen Austausch subjektiver Meinungen und Erfahrungen zu vermeiden und dabei Gefahr zu laufen, die Vor- und Nachteile von Interdisziplinarität zu allgemein zu diskutieren, bezieht sich der Workshop auf zwei aktuelle Themen der Sicherheitsforschung: Katastrophenmanagement und Kritische Infrastrukturen. Anhand dieser konkreten Themendiskutieren die Workshop-Teilnehmer*Innen unter Leitung von Expert*Innen und in Gruppendiskussionen die jeweiligen inhaltlichen und methodischen Herausforderungen einer integrativen Themenbearbeitung und entwickeln konkrete Lösungsansätze. Abschließend werden diese Herausforderungen und Lösungsansätze abstrahiert, um sie auch auf andere Themen ziviler Sicherheit übertragen zu können.

Der Workshop schließt an die Diskussionen und Ergebnisse der vorherigen Workshops des Graduiertennetzwerks „Zivile Sicherheit“ ("Sprache der Sicherheit" und "Was ist gute zivile Sicherheitsforschung?") an und vernetzt sich darüber hinaus mit den Nachwuchsgruppen des BMBF. Außerdem wird es Impulse aus dem BMBF-Projekt INTEGRAM zur Analyse der integrierten Forschung am Beispiel der Mensch-Technik-Interaktion geben.

Weitere Informationen über diesen Termin…

Zugeordnete Kategorie(n):
Artikelaktionen