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Motivation & Ziele

 

Warum "Katastrophenvorsorge/-management"?

 

Der weiterbildende Masterstudiengang "Katastrophenvorsorge und Katastrophenmanagement" KaVoMa wird seit dem Wintersemester 2006/2007 von der Universität Bonn in Kooperation mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angeboten. Denn beide Partner sind davon überzeugt, dass gerade die Bildung und Ausbildung eine Schlüsselrolle für die Vorsorge und das Management von Katastrophen spielt. Daher ist der Weiterbildungsstudiengang auch im Kontext der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu sehen, besonders mit Blick auf das lebenslange Lernen.

KaVoMa greift mit seinem Curriculum das Kernziel Implementierung einer „culture of prevention“ der IDNDR Dekade (1990-1999), und besonders der anschließenden „International Strategy for Disaster Reduction“ ISDR, auf.

Die hiermit verknüpften Herausforderungen für den modernen Bevölkerungsschutz sind vielfältig: Die Folgen der demografischen Entwicklung, des Klimawandels und der Globalisierung sowie die Wechselwirkungen dieser Prozesse verlangen nach Anpassungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Katastrophenvorsorge und des Katastrophenmanagements.

Diese Entwicklungen und Herausforderungen verdeutlichen die Notwendigkeit eines Studiengangs, der sich dem Prinzip der fachübergreifenden Weiterbildung verschrieben hat. Denn gerade Entscheidungsträgerinnen und -träger müssen über die Kompetenzen und die Fähigkeiten verfügen, auf Basis eines breiten, fachübergreifenden Wissens die sich anbahnende oder bereits eingetretene Katastrophe fundiert beurteilen zu können, um kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zu veranlassen.

KaVoMa vertritt daher eine unbedingt gleiche Gewichtung der natur- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen und stellt deren Verknüpfung heraus. Der Studiengang leistet somit einen akademischen Qualifizierungsbeitrag für eine ganzheitliche Ausrichtung in der Katastrophenvorsorge und im Katastrophenmanagement.

Unser Ziel besteht darin, Generalisten mit einem grundlegenden Verständnis für die vielfältigen Aspekte der Risikoregulierung auszubilden, die gleichzeitig über ein spezialisiertes Fachwissen auf dem Gebiet der Katastrophenvorsorge und -managements verfügen. KaVoMa vermittelt Handlungs- und Schlüsselkompetenzen, die für eine nachhaltige Katastrophen­vorsorge und damit ein nachhaltiges Katastrophenmanagement insgesamt nützlich und erforderlich sind.

Die formalen Zulassungsbedingungen können Sie hier einsehen.

 

Warum wissenschaftliche Weiterbildung?

 

Seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass Weiterbildung für Arbeitgeber und -nehmer immer wichtiger wird. Stichworte wie „Lebenslanges Lernen“ verdeutlichen diese Entwicklung, die eine weitere Qualifizierung im Berufsleben ermöglicht.

Wissenschaftliche Weiterbildung…

… schafft Angebote für hochqualifizierte Tätigkeitsbereiche, auch mit Blick auf die Förderung von Führungskräften. Arbeitnehmer/-innen, die schon länger im Beruf sind, erhalten Zugang zu „neuem“ Wissen und erhalten Impulse für die weitere Entwicklung, persönlicher und beruflicher Art.

… entspricht den sich verändernden Bedürfnissen des Arbeitsmarktes und der Arbeitnehmer/-innen und bietet branchenorientierte, praxisnahe Ausbildungsinhalte in enger Anbindung an die Wissenschaft.

… bietet daher eine hervorragende Möglichkeit des wechselseitigen Transfers zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Expertisen aus der Praxis, was den Lehrenden, den Arbeitgebern und Arbeitnehmern zugutekommt.

…bietet flexibles Lernen für Studierende, die nicht nur wegen ihrer Berufstätigkeit, sondern z. B. aufgrund der Betreuung von Familienangehörigen nicht in Vollzeit studieren können.

…ermöglicht das Knüpfen von beruflichen Netzwerken im eigenen Studienjahrgang, aber auch im Alumni-Netzwerk.

… erweitert das Bildungsangebot der Universitäten, die neben der grundständigen Lehre zunehmend Angebote für Berufserfahrene entwickeln.

 

Bild Management+Vorsorge_Motivation_und_Ziele_v.3

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