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1. Crisis Prevention-Symposium: "Nutzung von Social Media in Notfällen", 21.11.2012

Wie kann Social Media in Notfällen genutzt werden? Unter dieser Fragestellung stand das 1. Crisis Prevention-Symposium am 21.11.2012 in Kassel.

Das Fachmagazin für Innere Sicherheit, Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe des Beta Verlages stellte unter der Moderation von Nicolas Hefner (Pressesprecher Bundesanstalt THW) interessante und unterschiedlichste Vorträge zum Thema Social Media zusammen. Neben dem Angebot einer Teilnahme an der Veranstaltung wurde es der Universität Bonn ermöglicht, mit drei Studierenden das Symposium zu begleiten.

Auf der Tagesordnung standen unterschiedliche Akteure und Anwender. Der Präsident des THW, Albrecht Broemme, leitete thematisch das Fachsymposium ein und zeigte diverse Gründe auf, warum die Organisationen der Gefahrenabwehr zukünftig Social Media nutzen sollten.

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Albrecht Broemme, Präsident des THW
Copyright: CRISIS PREVENTION, Beta Verlag


Es folgten Berichte von unterschiedlichen Anwendungsbereichen. Die Feuerwehr München nutzt Social Media (Twitter und Facebook) seit mehreren Jahren aktiv zur Öffentlichkeitsarbeit und konnte bei jüngsten Ereignissen wie z.B. der Bombenentschärfung in Schwabing auch die Anwendung im Einsatzfall auf die Probe stellen. Das Landeskriminalamt Niedersachsen ist die zentrale Stelle für Fahndungen und nutzt hierzu ebenfalls intensiv das soziale Netzwerk Facebook.
Zu den Erfahrungen der Hilfsorganisationen folgte ein Podiumsgespräch zwischen Christian Reuter (Bundesgeschäftsführer ASB), Ludger Schulte-Hülsmann (Bundesgeschäftsführer DLRG), Andreas Hautmann (Mitglied des Landesvorstandes JUH Bayern) sowie Jürgen Kraft (DRK Kreisverband Groß-Gerau).

Nach einer lockeren Mittagspause mit interessanten Gesprächen zwischen Teilnehmern und Referenten folgten Beiträge zu den rechtlichen Rahmenbedingungen (Dr. Moritz Karg, Datenschutz Hamburg), der internationalen Konferenz für Informationssysteme im Krisenmanagement (Heiko Werner, THW), Cyber Crime (Arne Schönbohm, Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.), Krisenkommunikation und Social Media (Dr. Andreas Schwarz, AG Krisenkommunikation der ECREATU Ilmenau) sowie Reality Monitoring (Hendrik Stange, Frauenhofer Institut).

Seitens der Universität Bonn haben Nico Oestreich aus dem 6. Jahrgang des berufsbegleitenden Masterstudiengangs "Katastrophenvorsorge und -management" (KaVoMa), Anna Schoch und Markus Hasch (beide Diplomstudiengang Geographie) teilgenommen. Sie gestalteten am Ende des interessanten Tages eine Plenumsdiskussion unter der Überschrift "Social Media in der Realität: Nutzer und Nutznießer" und reflektierten persönliche Einstellungen und Erfahrungen im Kontext der Veranstaltung.

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Teilnehmer der Universität Bonn: Markus Hasch, Nico Oestreich und Anna Schoch
Copyright: CRISIS PREVENTION, Beta Verlag

 

Das Feedback zu der Veranstaltung war durchweg positiv und die Teilnehmer sehr zufrieden mit der Zusammenstellung der unterschiedlichen Vorträge. In einer gemeinsamen Abschlussdiskussion wurde herausgestellt, dass das Thema weiterhin Beachtung finden muss und Kooperationen zwischen den einzelnen Akteuren und Anwendern wichtig sind.


Nico Oestreich, KaVoMa-Studierender, 6. Jahrgang

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